Sportliche Vereinigung Gartow e.V.

 Aus dem Verein


Jahreshauptversammlung der Sportlichen Vereinigung Gartow

Die Mitglieder der Sportlichen Vereinigung Gartow
wählen Fritz Walther zum neuen Vorsitzenden

Gartow. Ein Schlachtruf, der erstmals 1927 in ähnlicher Form in Berlin von Fußballern kreiert wurde und mittlerweile weltbekannt ist, ist bei der harmonischen Jahreshauptversammlung (JHV) der SV Gartow am vergangenen Donnerstag wiederentdeckt und in leicht abgewandelter Form immer mal wieder geschmettert geworden: „Ha-Ho- He! SVG!“ riefen die gut 20 anwesenden Mitglieder nicht nur einmal im Biergarten der Gaststätte „Hahnenberger“ in Gartow, wenn der Vorstand dazu aufforderte. Früher sei dieser Ruf bei den SVG-Sportlern durchaus beliebt gewesen und häufig gebraucht worden, ehe er beinahe in Vergessenheit geraten war. Ihn nun wieder aufleben zu lassen war die Idee von Ehrenmitglied Rudolf Goldnau, wie der stellvertretende Vorsitzende Johannes Schulze verriet. Den Mitgliedern gefiel die Idee, denn sie stimmten stets mit „SVG“ lautstark ein, wenn der Vorstand das „Ha-Ho-He“ angestimmt hatte.

Auch sonst sind die Anwesenden mit dem Wirken des Vorstandes ganz offensichtlich sehr zufrieden. Das bestätigten nicht nur die Wahlen, in denen alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu ist, dass Fritz Walther, der weiterhin Geschäftsführer des 645 Mitglieder großen Vereins ist, nunmehr auch als Vorsitzender der Ostkreisler amtiert. Dessen Vertreter bleibt Johannes Schulze, der nach dem freiwilligen Ausscheiden von Grit Wiechers im Februar 2020 den Verein rund 18 Monate lang kommissarisch geführt hatte. Wiedergewählt wurden zudem: Christa Posselt (Schatzmeisterin), Erika Raschke (Sozialwartin), Kerstin Meier (Schriftwartin), Jonah Walther (Jugendwart) sowie Hans-Jürgen Bosselmann (Pressewart). Neu aufgenommen in den Ehrenrat wurde Brunhilde Reinecke. Und auch eine Satzungsänderung, die das Registergericht gefordert hatte, nämlich die Formalien bei Einladungen zu einer JHV zu spezifizieren, winkten die Mitglieder schnell durch.

Für das Rechnungsjahr 2019 hatte Schatzmeisterin Christa Posselt bei Einnahmen von 34266 Euro sowie Ausgaben in Höhe von 34892 Euro zwar einen Verlust von 626 Euro ermittelt. Demgegenüber verzeichnete die SVG jedoch in 2020 einen Überschuss in Höhe von 5849 Euro. Die Einnahmen betrugen 36639 Euro, die Ausgaben 30790 Euro. Größte Einnahmeposten waren in beiden Jahren die Mitgliedsbeiträge sowie die Zuschüsse. Beiträge an Verbände, Übungsleiterpauschalen sowie die Unterhaltungskosten des Sportplatzes in Gartow haben ordentlich zu Buche geschlagen.

Misstöne gab es während der JHV lediglich im Hinblick auf die immer noch wegen Renovierungsarbeiten geschlossene Sporthalle in Gartow, was der Verein allerdings nicht zu vertreten hat. Mit einem Abschluss der bereits eineinhalb Jahre andauernden Arbeiten werde aber in Kürze gerechnet. Dankbar zeigte sich Fritz Walther, dass vor allem das Kinderturnen, das einen enormen Zulauf verzeichne, und auch die anderen 14 Sparten bei Bedarf auf Alternativen wie die Sporthalle in Gorleben oder Räumlichkeiten in Schnackenburg, Prezelle oder Holtorf ausweichen können. Dank des Zulaufs vor allem bei den Jüngsten sei es der SVG gelungen, die Mitgliederzahl trotz der Covid-19-Pandemie stabil zu halten und sechstgrößter Verein im Landkreis zu bleiben.

Dem Verein auf Dauer die Treue halten eine Reihe SVG-Mitglieder: Für 60 Jahr im Klub ehrte der Vorstand Brunhilde Reinecke. Gleich zwei Ehrungen wurden Hans-Jürgen Bosselmann zuteil: Einerseits gab es eine Urkunde für die inzwischen mehr als 50 Jahre Mitgliedschaft, zum anderen ernannte ihn der Vorstand wegen seiner „ganz besonderen Verdienste“ zum Ehrenmitglied. Drei Ehrenmitglieder, die ebenfalls geehrt werden sollten, waren nicht zugegen und bekommen die Auszeichnung nachgereicht: Horst Waldow und Wilhelm Wehrend für 75-jährige Vereinstreue und Jens Wroblewski für 50-jährige Mitgliedschaft. Das 75-jähriges Bestehen der SVG, dessen Feierlichkeiten wegen Corona abgesagt werden mussten, soll womöglich in zwei Jahren gebührend nachgeholt werden, dann als 77-Jahr-Feier. Dann heißt es sicher wieder: „Ha-Ho-He! SVG!“

EJZ: Marc Werner

 

Eine Bereicherung für Gartow

Gartow. Als Nicole und Fritz Walther von der SV Gartow vor Kurzem bei herrlichem Sonnenschein die erstenGartower See-Pfad-1 Schilder mit Übungen zum neuen Fit-am-See- Pfad rund um den Gartower See aufstellten, da mussten sie auch schon die ersten Fragen Neugieriger beantworten. Was das denn wird, wie man denn mitmachen kann und wann es losgeht, waren nur einige. Die Fragen beantwortete das Ehepaar gerne und freut sich mittlerweile über viel positives Feedback aus Lüchow- Dannenberg und sogar aus Nachbar- kreisen über den neuen Trimm-dich-Pfad. Der führt über knapp 5 km auf dem Uferweg einmal rund um den Gartower See. An elf Stellen können seit Kurzem den Weg nutzende Walker, Jogger, Radler oder Spaziergänger sportliche Übungen absolvieren, die auf den von Nicole gestalteten und von Fritz Walther gebauten Hinweisschildern genau erklärt sind.

Elf Stationen auf dem Uferweg
Den Weg und die Übungen ausgetüftelt hat Nicole Walther als Fitte-Kids-Abteilungsleiterin der SVG sowie Vorstandsmitglied des Turnkreises und KreisSportBundes mit ihrem Mann. Er will bei der nächsten Jahreshauptversammlung für den Posten des Vorsitzenden der SVG kandidieren - wenn es denn mal wieder eine Mitgliederversammlung geben kann. Beide betonen allerdings: Die Anregung für den Gartower See-Pfad haben sie vom SV Alemannia Prezelle übernommen, der im vergangenen Herbst rund um den Ort bereits einen Fit-Pfad über gut vier Kilometer aufgebaut und ausgeschildert hatte.

Die Sportliche Vereinigung aus Gartow habe diese „tolle Idee“ dankend und gerne aufgenommen, damit man sich alleine, zu zweit, als Familie oder mit einer Mannschaft in dieser Corona-Zeit mit vielen Einschränkungen fit halten könne. „Du bist ja in dieser Zeit gehalten, die Mitglieder aktiv zu bekommen“, erklären beide. Zudem werde die Gartower Turnhalle wohl erst nach den Sommerferien wieder öffnen - da bekomme der Fit-am-See-Pfad noch mehr Gewicht. Nicole Walther wundert sich dabei auch als Turnkreis- und Kreissportbund-Funktionärin, dass nicht noch mehr Vereine das nachahmen: „Das würde uns als Landkreis auch noch mal hervorheben und guttun.“

„Das passt doch gut rein“
Einiges habe man genauso wie die Alemannia gemacht wie zwei Startpunkte: Jeweils am Nordufer am Restaurant sowie am Südufer am Imbiss und Wohnmobilstand können Interessierte loslegen. Dort sind Aufwärmübungen beschrieben. „Eigentlich kann man aber überall einsteigen, nur das Aufwärmen und Dehnen sollte man nie vergessen“, erklärt Nicole Walther. Man müsse auch nicht streng alle Übungen absolvieren - jeder sei auf dem Pfad sein eigener Trainer und Taktgeber und könne nach Laune und Leistung mitmachen. Die Schilder geben nur Anregungen.

Einiges sei aber auch anders als in Prezelle:
Die Übungen sprechen zwar auch alle Muskelgruppen an und seien ebenso für Jung und Alt geeignet - es sind aber andere als in Prezelle. In Gartow habe Walther auch viele örtliche Gegebenheiten verstärkt mit eingebaut wie die an den Deichen vorhandenen Treppen sowie Bänke, Bäume oder den Gedenkstein, der an ein Hochwasser erinnert. Und man habe den See, den man zum Beispiel bei wärmeren Temperaturen auch zur Abkühlung nutzen kann. Der See verhindere allerdings auch, dass man abkürzen kann - es sei denn, man will durchschwimmen, schmunzeln beide. Der Pfad soll einfach Spaß machen und fit halten, sagt Nicole Walther, „einfach mal ausprobieren“. Alles geschehe aber auf eigene Gefahr, und Corona- Regeln seien zu beachten, so Familie Walther.

Hans-Udo Maury zeigt sich begeistert vom Fit-am-See-Pfad.
Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Gartower Kur- und See-GmbH, die alles rund um den See regelt und auf deren Wegen der Pfad verläuft habe der Idee nach Absprache mit der SVG gerne zugestimmt „Wir sind froh über jede Bereicherung, und das passt doch gut rein.“ Wer wisse zudem, wie lange „uns Corona noch beschäftigen wird“, fragt er zudem, i könne man sich auch in Corona Zeiten regelkonform sportlich betätigen. Und auch für die Zeit nach der Pandemie sei das eine gute Idee, lobt er das Engagement der Familie Walther. Maury denkt sogar weit und regt an, einen Nordic-Working-Parcours am und in der Nähe des Sees aufzubauen. Die Walthers und die SV Gartow sind nicht abgeneigt - aber erst einmal wird der Fit-am-See-Pad ausgekostet.

 

Der Geschäftsführer informiertFritz Walther 2017

Da die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr zur gewohnten Zeit nicht stattgefunden hat, (wegen des Corona Virus und die daraus resultierenden Versammlungs- und Sport-Verbote seitens der Regierung und des LSB) erfolgt dieser Kurzbericht über die Vereinszeitung. Die Jahreshauptversammlung wird aber zu einem späteren Zeitpunkt noch nachgeholt.

So und jetzt zum wesentlichen, die Entwicklung der Mitglieder im Verein im Jahr 2019.

Im Jahr 2018 hatten wir 609 Mitglieder beim LandesSportBund Niedersachsen gemeldet, davon waren 246 männliche und 363 weibliche Mitglieder.

Im Jahr 2019 wurden von uns beim LandesSportBund Niedersachsen 647 Mitglieder gemeldet, dieses konnte man bereits aus der Presse entnehmen. Davon waren 265 männliche und 382 weibliche Mitglieder.

2018
(Fritz Walther)

 

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