Sportliche Vereinigung Gartow e.V.

Ausflug des SVG-Zeitungsteams:

Auf zu den Bremer Stadtmusikanten!

Sie alle kennen die Geschichte vom „ausgemusterten Quartett“: Ein abgearbeiteter Esel, ein zahnstumpfer Hund, eine ermüdete Katze und ein suppenängstlicher Hahn wollten den Rest ihres Lebens als musikalischer Klangkörper in der nahen Großstadt gestalten und ihren Lebensabend verbringen. Die Brüder Grimm haben die „Bremer Stadtmusikanten“ in ihrem Märchen unvergessen gemacht.

Die alte Kaufmanns- und Hansestadt Bremen war denn auch das Ziel unseres diesjährigen Betriebsausfluges, den wir am 31. August 2017 in der bewährten Manier unternommen haben. Hier kommt unser Reisebericht, den wir gerne zur Nachahmung empfehlen, denn innerhalb von 12 Stunden ist diese abwechslungsreiche Tagesfahrt gut zu organisieren und ein echtes Erlebnis.

Um 9:00 Uhr starten wir und fahren gen Lüneburg, weiter auf der A 39 über das Maschener Kreuz und Horster Dreieck auf die A 1und dann Richtung Westen. Auf dem Parkplatz Hatztke genießen wir das traditionelle Frühstück, das Hildegard Törber stets akribisch vorbereitet und auf einem Tischtuch kredenzt. Brötchen mit Mettwurst und Käse kann jede/r, aber mit Schinken und Lachs wird das schon zu einer Spezialität.

DSCI0628Beim Glockenschlag 12:00 Uhr parken wir in der Altstadt in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes (Violenstraße) und schauen uns markante Punkte des imposanten Stadtkerns an: Rathaus und St. Petri Dom mit den zwei Türmen sowie den Schütting, dem prächtigen Bau der bremischen Kaufmannschaft. Staunend genießen wir das größte Roland-Standbild Deutschlands und finden dann am Rathaus das für uns überraschend kleine Denkmal der Bremer Stadtmusikanten. Die Vorderbeine des Esels sind glänzend – kein Wunder, denn fast jeder umfasst beide und wünscht sich dabei etwas.

Weiter geht es bummelnd durch die bekannte Böttcherstraße mit den schmuckvollen kleinen und feinen Läden und dann erreichen wir schon die Weser, die große Lebensader der Stadt. Wir schlendern auf der Weserpromenade, die als „Schlachte“ mit reichlich Biergärten und Lokalen gesegnet ist, und zwar bis in Höhe des-Hochhauses der Beck’s-Brauerei und der Jugendherberge.

Inzwischen ist es etwa 13:30 Uhr, höchste Zeit für ein Mittagessen. Danach geht es die Schlachte flussabwärts, bis wir den Schnoor erreichen, das älteste Stadtviertel der Hansestadt. Winzige Häuser, verwinkelte und enge Gassen sind wie auf einer Schnur gereiht und erinnern an die Lebensweise der früheren Seeleute und Fischer.

15:30 Uhr erreichen wir wieder den Marktplatz und stellen fest, dass man in Bremen alles wunderbar fußläufig erreichen kann. Nach einem kurzen Kaffee darf natürlich auch der Gang durch das geschäftliche Bremen mit der Kaufmeile nicht fehlen. Über Langenstraße, Pieperstraße, Knochenhauerstraße erreichen wir die bekannte Sögestraße mit den bekannten einkaufstempeln. Andreas und H.-J. haben Mühe, Hildegard und Helga von einem Shoppingbummel abzuhalten.

Um 17:00 Uhr treten wir die Heimreise an, kommen auf der A 1 auch durch die angekündigte Regenfront und kehren um 19:00 Uhr in Dannenberg im „Fritz.“ ein, um beim Abendbrot Rückschau auf einen erlebnisreichen Tag zu halten.

Um 21:00 Uhr sind wir wieder daheim, haben insgesamt 428 Tages-km zurückgelegt und stellen beim Tanken am Folgetag fest, dass Andreas‘ OPEL VIVARO BI TURBO dabei ganze 33 l Diesel (= 7,7 l / 100 km) verbraucht hat. Die SVG-Zeitung Nr. 40/2017 ist damit abgehakt, mit frischer Kraft und neuem Mut gehen wir an die Arbeit zu dieser Nummer 41 unserer SVG-Vereinszeitung!

(H.-J. Bosselmann)

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